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Fahrplanwechsel beim Regionalverkehr Hildesheim – Ausweitung der Wochenendverkehre in der Region Leinebergland

Landkreis HILDESHEIM. Die Öffentlichen Verkehrsmittel sind ein wesentlicher Bestandteil des täglichen Lebens. Sie ermöglichen Mobilität für jedermann und tragen zur Entlastung der Umwelt bei. Seit dem Fahrplanwechsel am 2. September wurden die Verkehre an Samstagen und Sonntagen in der Region Leinebergland deutlich ausgeweitet. Damit bietet der Landkreis Hildesheim gemeinsam mit der RVHI Regionalverkehr Hildesheim GmbH den Bürgerinnen und Bürgern ein besseres Angebot am Wochenende. Die Finanzierung der zusätzlichen Fahrten in Höhe von 50.000 Euro erfolgt über die dem Landkreis vom Land für den ÖPNV zur Verfügung gestellten Mittel.

Der Ausbau der Wochenendbedienung auf sämtlichen Verbindungen ist auch Ziel des vom Kreistag beschlossenen Nahverkehrsplans. Mit der Umsetzung wurde im letzten Jahr bereits im nördlichen Kreisgebiet begonnen.

„Mit dem nun geschaffenen Angebot tragen wir gemeinsam mit dem RVHI weiter zu einer Steigerung der Lebensqualität im Südkreis bei“, so Erste Kreisrätin und RVHI-Aufsichtsratsvorsitzende Evelin Wißmann.

Die zusätzlichen Fahrten werden auf allen Linien im Leinebergland als bedarfsgesteuerter Verkehr – das heißt als Rufbus oder AST (Anruf-Sammel-Taxi) – angeboten. „Bedarfsgesteuerte Verkehre wie etwa die Rufbusse des RVHI sind gerade in nachfrageschwachen Zeiten und Regionen wie etwa am Wochenende ein adäquates Mittel, um dennoch ein gutes, aber wirtschaftliches Verkehrsangebot aufrecht zu erhalten“, erläutert Kai Henning Schmidt, Geschäftsführer beim Regionalverkehr Hildesheim. „Der Rufbus dient dazu das Angebot in ländlichen Räumen weiter auszubauen.“

Zum ersten Mal gibt es am Wochenende – am Samstag bis circa. 18 Uhr und am Sonntag von etwa 10 bis 16 Uhr – ein abgestimmtes Fahrplanangebot. Mindestens vier Fahrtenpaare stehen nun bei Bedarf zur Verfügung und bieten damit eine echte Alternative zur Nutzung des Autos. Das Fahrplankonzept wurde vom RVHI und dem Landkreis Hildesheim in Abstimmung mit der Region Leinebergland entwickelt.

So ist z.B. Gronau mit den Linien 641 und 661 am Samstag und Sonntag im Stundentakt an den Bahnhof Banteln angebunden. Dabei sind die Busse auf den Metronom von und nach Hannover abgestimmt. Mit der Linie 68 von Lamspringe nach Alfeld und zurück kommen Fahrgäste nun vier Mal am Sonntag. Gleiches gilt auch für die Linien von Capellenhagen über Duingen und den Bantelner Bahnhof nach Gronau sowie von Sibbesse durchs Despetal nach Gronau und Banteln. Auch das Angebot zwischen Freden und Alfeld wurde auf den Linien 61 und 68 deutlich verbessert.

Die Rufbusse fahren die Strecken je nach Bedarf ab. Eine vorherige Bestellung erfolgt bis 60 Minuten vor Abfahrtswunsch über die Telefonnummer 05121 7642-0. Dabei sollten die gewünschte Start- und Zielhaltestelle, die gewünschte Abfahrtszeit sowie die Personenanzahl angegeben werden. Der Rufbus verkehrt als Kleinbus bzw. als Taxi und holt die betreffenden Personen an ihrer Starthaltestelle ab. Wurden weitere Fahrtwünsche angemeldet, verbindet der Rufbus die entsprechenden Haltestellen. Ansonsten bringt er den Fahrgast direkt an seine Zielhaltestelle. Durch den Rufbus können Fahrten viel effizienter und zielgerichteter durchgeführt werden. Es gilt der ROSA-Tarif; bei Umstieg auf den Metronom kann die Anschlussmobilität genutzt werden. Mit der Anschlussmobilität ist die Fahrt mit dem Bus zum Bahnhof in der Start- und Zielgemeinde ohne Aufpreis möglich. Weitere Informationen zur Anschlussmobilität gibt es unter www.rosa.de

Die neuen Fahrplanbücher mit sämtlichen Angeboten des RVHI gibt es in den bekannten Vorverkaufsstellen oder beim Fahrpersonal direkt in den Bussen des RVHI

Informationen zu den Rufbussen in der Region Leinebergland gibt es auf der Website der RVHI und in den entsprechenden Flyern. Diese liegen in den Rathäusern der Gemeinden und in der Mobilitätszentrale Leinebergland am Alfelder Bahnhof aus.

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