Anzeige

Sonnenschutz im Kindesalter: Was muss beachtet werden?

NIEDERSACHSEN. Der Sommer steht vor der Tür und mit ihm die Hoffnung auf schöne, sonnige Tage. Allerdings ist damit auch ein höheres Sonnenbrandrisiko verbunden. Dies stellt vor allem für Kinder eine große Gefahr dar, weil ihre Haut sehr viel dünner und empfindlicher ist als die Haut von Erwachsenen. Die hauteigene Schutzbarriere, welche die Haut vor zu intensiver UV-Strahlung schützt, ist bei Kindern noch nicht vollständig ausgebildet. Sie entwickelt sich ab dem 2. Lebensjahr und ist erst um das 15. Lebensjahr vollständig abgeschlossen. Zudem liegen die empfindlichen Stammzellen bei Kindern viel dichter unter der Hautoberfläche, die mit jedem Sonnenbrand irreparabel geschädigt werden. Dadurch sind häufige Sonnenbrände vor allem in der frühen Kindheit ein bedeutender Risikofaktor für eine Hautkrebserkrankung im späteren Leben. Dies macht den Sonnenschutz im Kindesalter umso wichtiger.

Um auch im Sommer die Zeit im Freien mit der ganzen Familie möglichst unbeschwert und ohne Sonnenbrand zu genießen, sollten folgende Sonnenschutz-Tipps umgesetzt werden:

Vermeiden Sie die stärkste Sonneneinstrahlung zur Mittagszeit zwischen 11 und 15 Uhr.

Zu dieser Zeit ist die UV-Strahlung am stärksten. Aktivitäten im Freien sollten daher in den Vormittags- und Nachmittagsstunden stattfinden. Achten Sie darauf, dass Sie und Ihre Familie ausreichend trinken.

Halten Sie sich bei starker Sonneneinstrahlung im Schatten auf.

Beachten Sie, dass auch Schatten keinen vollständigen UV-Schutz bietet, da man durch Reflexionen und Umgebungsstrahlung weiterhin fast 50% der Sonnenstrahlung ausgesetzt ist. Auch Bäume, Sonnenschirme oder Markisen können nur einen Teil der Sonnenstrahlung abfangen. Sonnenschutzmaßnahmen sind also weiterhin erforderlich.

Schützen Sie Ihre Haut durch angemessene Kleidung.

Diese sollte die typischen „Sonnenterassen“ wie Fußrücken, Oberschenkel, Oberarme, Schultern, Ohren und Nacken bedecken. Auch eine Kopfbedeckung mit breitem Schirm und Nackenschutz sollte nicht fehlen. Dadurch kann das Risiko für einen Sonnenbrand schon deutlich minimiert werden.

Schützen Sie nicht bekleidete Hautpartien mit Sonnencreme. Diese sollte 30 Minuten vor den Aktivitäten im Freien aufgetragen werden.

Tragen Sie die Produkte immer großzügig auf und cremen Sie regelmäßig nach, um die Schutzwirkung aufrechtzuerhalten. Das Sonnenschutzmittel sollte dermatologisch getestet und für Kinder ausgewiesen sein, vor UV-A- und UV-B-Strahlung schützen und einen hohen Lichtschutzfaktor (min. LSF 30) aufweisen.

Babys und Kleinkinder unter einem Jahr gehören gar nicht in die direkte Sonne!

Sie sollten auch nicht eingecremt werden, da ihre Hautschutzbarriere noch zu durchlässig ist.

Zusätzlich zu den genannten Sonnenschutzmaßnahmen ist es von besonderer Bedeutung, dass die Eltern ihre Vorbildfunktion wahrnehmen und die Maßnahmen zum Schutz vor der Sonne aktiv umsetzen. Da Kinder am Modell lernen, wird es für sie zur Selbstverständlichkeit, sich einzucremen und vor der Sonne zu schützen, wenn Sie als Eltern mit gutem Beispiel vorangehen.

Weitere hilfreiche Tipps zum gesunden Sonnenbaden und zur Hautkrebsprävention bieten die Informationsflyer „Haut und Sonne“ sowie „Sonnenschutz für mein Kind“, die kostenlos bei der Niedersächsischen Krebsgesellschaft unter www.nds-krebsgesellschaft.de angefordert werden können.

PR




Informationen zum Artikel:
Texte und Bilder sind urheberrechtlich geschützt. Ist dieser namentlich in dem Beitrag nicht explizit erwähnt, so kann dieser bei der Redaktion angefragt werden. Bildrechte werden, wenn bekannt, gesondert aufgeführt. Allgemeinbilder zur Untermalung stammen in der Regel von: Celler-Presse.de, Pixabay.com oder Pexels.com. Bitte beachten Sie, dass die Nutzung dieser Seite kostenfrei ist. Daher blenden wir Werbung ein und auch Serviceartikel können externe Werbe-Verlinkungen enthalten. Sie erkennen Sie an der Kategorie "Service". Hier werden diese Artikel gesondert aufgeführt.



Anzeige


Anzeige
Anzeige