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Schüler aus Hildesheim gewinnen Klassenfahrt nach Berlin

HILDESHEIM. Die Klasse 11.1 der Michelsenschule der Stadt Hildesheim erhält einen Hauptpreis des
Schülerwettbewerbs zur politischen Bildung der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb).
Über 350 Preise, darunter 13 Klassenreisen, gehen an Schülergruppen aus der ganzen Welt. Aus
Anlass des 50. Geburtstages des Wettbewerbs hatten alle deutschsprachigen Schulen der Welt
die Chance, ein kreatives Projekt zu einem der Wettbewerbsthemen einzureichen und einen der
Preise abzuräumen.


Die Schülerinnen und Schüler können es kaum fassen, als der Leiter des Schülerwettbewerbs, Hans-
Georg Lambertz, ihnen plötzlich persönlich gegenübersteht und sie mit ihrem Gewinn überrascht. Die
fünftägige Klassenreise nach Berlin ist bereits organisiert und gebucht und soll unter Beachtung
coronabedingter Sicherheitsmaßnahmen im Juni stattfinden, sofern die Gesamtumstände dies
zulassen.

Herr Lambertz: „Ich freue mich immer wahnsinnig, wenn ich die in diesem Jahr leider maskenbedeckten
überraschten Gesichter sehe. Das ist wohl der schönste Teil meines Jobs.“ Der unter Einhaltung aller
pandemiebedingten Sicherheitsvorkehrungen durchgeführte persönliche Besuch ist gerade in diesem
Jahr ein wichtiges Zeichen der Wertschätzung der Arbeit von Schülerinnen und Schülern. Besonders,
da die Pandemie die Lernenden und Lehrenden immer wieder vor neue Herausforderungen stellt, sind
diese positiven Erfahrungen von immensem Wert. Der betreuende Lehrer Herr Thomas Schröder wurde
bereits im Vorfeld informiert, die Schülerinnen und Schüler wussten jedoch von nichts.
Die 23 Schüler und Schülerinnen setzten sich in ihrem Podcast-Beitrag mit dem Konflikt „Jung gegen
Alt?“ zum Thema Klimawandel auseinander. Dabei stellten sie herausragend beide Seiten der Debatte
heraus und kommen daher auch zu einem sehr differenzierten Urteil. Der Beitrag ist nicht nur informativ
und dramaturgisch gut aufgebaut, sondern bietet dem Zuhörenden sogar einen Lösungsvorschlag an:
Laut den Jugendlichen sollte und muss die Kommunikation zwischen Jung und Alt mehr fokussiert
werden.

Dieses Jahr wurden 13 Themen von etwa 1.800 Klassen bearbeitet. Ob in Form von Videos,
Wandzeitungen oder Multimediapräsentationen zu politisch aktuellen Themen – die Schülerinnen und
Schüler setzen sich mit politischen Themen auseinander und verleihen jedem Projekt eine eigene,
gestalterische Note.

Ziel des Wettbewerbes ist es, einen Anreiz zu schaffen, Felder der politischen Bildung auch außerhalb
des klassischen Lehrplanes kennenzulernen. Jährlich erreicht der Wettbewerb rund 60.000 junge
Menschen. Die Auswahl zwischen mehreren Themen ermöglicht, dass die Klassen sich für ein Thema
entscheiden können, das sie tatsächlich begeistert. Vor allem Eigeninitiative und Kreativität sollen mit
dem Erstellen des Projektes unter Beweis gestellt und gefördert werden.

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