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Spatenstich am Pferdeturm: Deutsche Bahn baut Werk Hannover für rund 140 Millionen Euro zum ICE-Werk aus

Die Deutsche Bahn (DB) baut ihr Werk Hannover Pferdeturm für rund 140 Millionen Euro zum ICE-Werk aus. Mit einem symbolischen Akt haben heute der niedersächsische Verkehrsminister Olaf Lies, Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay sowie Wilken Bormann, Finanzvorstand DB Fernverkehr und Ute Plambeck, DB Konzernbevollmächtigte für Niedersachsen und Bremen, das Signal für den offiziellen Baustart gegeben. Die Erweiterung ist notwendig für die wachsende Fernverkehrsflotte und eine starke Schiene. Auch die Instandhaltung von verschiedenen ICE-Baureihen und Intercity-Zügen ist vorgesehen. Außerdem wird die Anzahl der Mitarbeitenden um ein Drittel steigen.

v. l. n. r. Olaf Lies, Ute Plambeck, Belit Onay, Wilken Bormann

Der Ausbau findet während des laufenden Betriebs statt und wird voraussichtlich 2026 abgeschlossen sein. Die Zahl der Beschäftigten steigt bis dann um ein Drittel auf insgesamt 350. Auch die Kapazität des Werks wächst: Die Zahl der täglich instand gehaltenen Züge wird sich von heute drei auf sechs verdoppeln. Neben dem ICE T und Intercity-Zügen kann dann auch die jüngste ICE-Generation, der ICE L, in der niedersächsischen Landeshauptstadt gewartet werden.

Ute Plambeck, DB Konzernbevollmächtigte für Niedersachsen und Bremen:
„Hannover ist ein zentraler Bahnknotenpunkt und hat in den vergangenen Jahren noch stärker an Bedeutung gewonnen. Zahlreiche Verbindungen in Nord-Süd- und Ost-West-Richtung – darunter mehrere wichtige Linien des Fernverkehrs – laufen über die niedersächsische Landeshauptstadt. Zwischen Hannover und Berlin gibt es seit Dezember 2023 sogar einen Halbstundentakt im Fernverkehr. Mit dem Ausbau des Werkes stärken wir weiter den Standort.“

Wilken Bormann, Finanzvorstand DB Fernverkehr: „Im Rahmen unserer Strategie Starke Schiene modernisieren und bauen wir die Fernverkehrsflotte aus. Aktuell erhalten wir alle drei Wochen einen weiteren ICE. Bis Ende des Jahrzehnts wird die ICE-Flotte auf rund 450 Züge anwachsen. Der Ausbau des Werks in Hannover ist ein wichtiger Baustein, um die steigende Anzahl an Zügen instand zu halten, damit sie zuverlässig für unsere Fahrgäste im Einsatz sein können.“

Niedersachsens Verkehrsminister Olaf Lies: „Mehr Verkehr von der Straße auf die Schiene bringen – das ist unser gemeinsames großes Ziel und das gelingt dann, wenn das Angebot immer attraktiver wird. Für den Fernverkehr bedeutet das, mehr und bessere Verbindungen mit pünktlichen, zuverlässigen Zügen. Grundsätzlich haben wir hier gerade auch bei der Bahn viel Nachholbedarf an Investitionen aus den letzten Jahrzehnten. Umso besser, dass die Deutsche Bahn dieses Thema mit viel positivem Druck angeht. Die Investition nun ins Werk Hannover ist ein ganz wichtiges Signal, das zeigt: Wir kommen mit guten, zügigen Schritten weiter.“

Belit Onay, Oberbürgermeister Hannover: „Der Baubeginn für das neue ICE-Werk ist ein guter Tag für die Deutsche Bahn und ein guter Tag für den Wirtschaftsstandort und Verkehrsknotenpunkt Hannover. Die Bahn, die eine Schlüsselrolle für die Verkehrswende spielt, bekräftigt mit der Investition ihre ambitionierten Ziele.“

Beim Ausbau wird die bestehende Halle um 70 auf 292 Meter verlängert. Die beiden Gleise werden aufgeständert und mit Dacharbeitsbühnen, Drehgestell- und Radsatzwechslern sowie Deckenstromschienen versehen. Dadurch können gleichzeitig Arbeiten auf drei Ebenen durchgeführt – unter, am und auf dem Zug. Neu gebaut werden eine weitere, vergleichbar ausgestattete Werkshalle mit einem Gleis und ein Materialwirtschaftsgebäude. Außerdem wird das Dienstgebäude um zusätzliche Aufenthaltsräume und Büros erweitert.

PR
Foto: DB AG / Jonas Wresch

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