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Gedenken an Deutschen Widerstand im Nationalsozialismus

Anlässlich des bundesweiten Gedenktages zur Erinnerung an die Männer und Frauen der deutschen Widerstandsbewegung gegen den Nationalsozialismus, lädt die Stadt Hildesheim für Sonnabend, 20. Juli, 15 Uhr, zu einer Gedenkstunde am Grab von Georg Schulze-Büttger mit Bürgermeisterin Beate Maria König auf den Friedhof St. Lamberti, Goschentor 2. Zudem besteht an diesem Tag von 12 bis 14.30 Uhr die Möglichkeit, die Wanderausstellung „Was konnten sie tun?“ der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in der Rathaushalle zu besuchen. Die Stadt Hildesheim lädt alle Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme ein!

Hintergrund zum Gedenktag

Am 20. Juli 1944 versuchte eine Gruppe von Widerstandskämpfern um Claus Schenk Graf von Stauffenberg durch ein Attentat auf Adolf Hitler dessen diktatorisches Unrechtsregime zu beenden. Die sogenannte „Operation Walküre“ schlug fehl, die daran Beteiligten wurden hingerichtet, darunter auch der Hildesheimer Offizier Georg Schulze-Büttger.

Wanderausstellung „Was konnten sie tun?“

Noch bis 31. August ist die von der Gedenkstätte Deutscher Widerstand konzipierte Wanderausstellung „Was konnten sie tun?“ im Rathaus der Stadt Hildesheim, Markt 1, zu sehen. Die Ausstellung zeigt, wie vielfältig die Formen des Widerstands gegen den Nationalsozialismus waren. Manche Menschen verbreiteten Informationen ausländischer Rundfunksender, druckten Flugblätter und verteilten sie. Andere halfen verfolgten Juden, Kriegsgefangenen oder Zwangsarbeitern. Und einige versuchten, Adolf Hitler zu stürzen, um seine verbrecherische Herrschaft und den Krieg zu beenden.

Im Rahmen der Ausstellung wird auch das Wirken des Hildesheimers Georg Schulze-Büttger vorgestellt. Im Zusammenhang mit dem gescheiterten Attentat vom 20. Juli 1944 auf Adolf Hitler wurde er Ende August 1944 verhaftet und am 13. Oktober 1944 vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt und noch am selben Tage in Berlin–Plötzensee erhängt. Die Ausstellung ist in der Rathaushalle zu den Öffnungszeiten des Rathauses, montags bis donnerstags von 7.30 bis 18 Uhr sowie freitags von 7.30 bis 14 Uhr zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen sind unter www.was-konnten-sie-tun.de erhältlich.

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