Montag, 13. April 2026

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Stadt und Universität verbessern Hochwasserschutz an Domäne Marienburg

Die Stadt Hildesheim lässt derzeit in Kooperation mit der Stiftung Universität Hildesheim den Hochwasserschutz an der Domäne Marienburg verbessern. Der Damm hinter dem vor einigen Jahren neu gebauten Burgtheater wird mit einer Stützwand im Kern stabilisiert, um anstehendes Wasser von der Innerste zurückzuhalten. Dafür wird der vorhandene Damm in der Achse auf einer Länge von etwa 45 Metern geöffnet. Die Stützwand dient dabei als Dichtkern. Die einzelnen Elemente werden untereinander mit einer Dichtbahn versehen und bilden damit eine wasserundurchlässige Barriere. Im Nachgang an die Arbeiten, die am 14. Oktober begonnen haben und etwa drei Wochen dauern, wird das vorhandene Erdmaterial wieder profilgerecht eingebaut und begrünt. Nach Fertigstellung ist dann von der Betonwand nichts mehr zu erkennen.

Hintergrund der Maßnahme sind Probleme mit der Stabilität des Dammes. Die vergangenen Hochwasser – insbesondere das Weihnachtshochwasser 2023/24 – haben gezeigt, dass diese schmale Stelle, an der direkt die Innerste verläuft, sehr schnell durchweicht. Der Damm entlang des Neubaus wurde aus Platzgründen schmaler ausgeführt und war bisher sehr gefährdet. Die Bereiche davor und dahinter sind deutlich breiter und bieten daher ausreichend Schutz gegen Durchnässung.

In Kooperation mit der Stiftung Universität Hildesheim wurde daher die nun ausgeführte Maßnahme vorgenommen, die nicht nur dem Schutz der Domäne, sondern auch der Bevölkerung im Ortsteil Marienburg dient. Die Gesamtkosten belaufen sich auf etwa 70.000 Euro und werden von der Stadt Hildesheim und der Stiftung Universität Hildesheim je zur Hälfte finanziert.

Zukünftig verbessert werden muss in Hildesheim-Marienburg noch der Schutz vor der Beuster, die bei Starkregenereignissen vor Ort dafür sorgen kann, dass der Ortsteil überschwemmt wird. Dafür müssen noch Lösungen erarbeitet und dann die entsprechende Finanzierung gefunden werden.

PR