Samstag, 11. April 2026

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Zugverkehr auf der RE2 bleibt am 9. Juli beeinträchtigt – Folgen einer doppelten Stellwerksstörung

Auf der Bahnstrecke zwischen Göttingen und Hannover kam es am Mittwoch, 9. Juli 2025, zu erheblichen Einschränkungen im Regionalverkehr. Grund dafür war eine technische Störung in gleich zwei Stellwerken: sowohl in Elze als auch in Kreiensen fiel die Signaltechnik am Vormittag aus, was den Betriebsablauf der Metronom-Linie RE2 erheblich beeinträchtigte.

Wie das Bahnunternehmen mitteilte, wurde die Störung am Nachmittag gegen 14:50 Uhr zwar behoben, doch die Auswirkungen waren auch in den Stunden danach noch deutlich zu spüren. Da sich der Verkehr nach dem Ausfall erst wieder einpendeln musste, kam es weiterhin zu Verspätungen, einzelnen Zugausfällen und veränderten Umläufen.

„Der Betrieb auf der RE2 ist durch die gleichzeitige Störung an zwei wichtigen Punkten massiv durcheinander geraten“, teilte der Metronom am späten Nachmittag mit. „Die Folgeverspätungen werden voraussichtlich noch bis in die Abendstunden andauern.“

Fahrgäste wurden dazu aufgerufen, sich über die elektronischen Fahrplanauskünfte oder direkt auf der Website des Bahnunternehmens über ihre Verbindung zu informieren. Besonders Pendlerinnen und Pendler sowie Reisende mit Umsteigeverbindungen mussten Geduld mitbringen.

Die Ursachen für den zeitgleichen Ausfall beider Stellwerke wurden bislang nicht näher erläutert. Techniker des zuständigen Infrastrukturbetreibers DB Netz waren nach Angaben des Metronom jedoch rasch im Einsatz und konnten die Technik am frühen Nachmittag wieder stabilisieren.

Für die kommenden Tage rechnet das Unternehmen mit einem weitgehend normalen Betrieb, bittet jedoch weiterhin um Aufmerksamkeit bei der Reiseplanung, sollte es kurzfristig noch zu einzelnen Abweichungen im Fahrplan kommen.

Redaktion
Hildesheimer Presse
Foto: analogicus / Pixabay

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