Durchsuchungen in Hildesheim: Ermittlungen gegen mutmaßlich rechtsextreme Gruppierung
Im Zusammenhang mit einer mutmaßlich rechtsextremen Gruppierung haben Ermittler am heutigen Montag mehrere Objekte in Niedersachsen, darunter auch in der Stadt und im Landkreis Hildesheim, durchsucht. Grundlage waren richterlich angeordnete Beschlüsse, wie die Generalstaatsanwaltschaft Celle und das Landeskriminalamt Niedersachsen (LKA) in einer gemeinsamen Mitteilung bekanntgaben.
Die Maßnahmen richten sich gegen insgesamt acht Beschuldigte im Alter zwischen 32 und 57 Jahren. Sie sollen eine bewaffnete Gruppe nach § 128 Strafgesetzbuch gebildet und sich daran beteiligt haben. Bei vier der Beschuldigten steht zudem der Verdacht im Raum, unerlaubt Kriegswaffen und vollautomatische Schusswaffen besessen zu haben. Bereits im April 2025 war bei einer früheren Maßnahme des LKA eine Pistole mit Munition bei einem der Männer sichergestellt worden.
Die heutigen Durchsuchungen betrafen insgesamt 13 Objekte in Niedersachsen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Ein Schwerpunkt lag dabei auf der Region Hannover sowie Stadt und Landkreis Hildesheim. Ziel war es nach Angaben der Ermittler, mögliche Waffen zu finden, Beweise zu sichern und weitere Erkenntnisse über die Struktur, Aktivitäten und mögliche Pläne der Gruppierung zu gewinnen.
An dem Einsatz waren auch Spezialkräfte beteiligt. Da die Ermittlungen noch andauern, wollen die Behörden derzeit keine weiteren Details zu möglichen Funden oder Festnahmen bekanntgeben.
Sobald Ergebnisse vorliegen, wollen Generalstaatsanwaltschaft und LKA weitere Informationen veröffentlichen.
Redaktion
Hildesheimer Presse
Foto: ChatGPT
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