Neue Unterstützung für Familien in Not

HILDESHEIM. Die Stiftung Familien in Not (FiN) hat einen Scheck der HS.-C. Hempelmann KG erhalten. Die Spende in Höhe von 750 Euro ist nach dem “Tag des Kindes” möglich geworden, den die Firma Hempelmann Ende August zum vierten Mal auf ihrem Gelände im Daimlerring 10 ausgerichtet hat. Die erzielten Einkünfte wurden von Geschäftsführer Frank Meyer aufgerundet und am vergangenen Montag in feierlichem Rahmen an die Koordinatorin der FiN, Gisela Sowa, sowie FiN-Vorstand und Superintendent Mirko Peisert übergeben.

Alljährlich kommen die Einnahmen des Kinder- und Familientages einer gemeinnützigen Organisation in der Region zugute. Für die Stiftung Familien in Not habe man sich nach demokratischer Abstimmung aus gutem Grund entschieden: So zeigten sich Frank Meyer und Personalmanagerin Friederike Hartrich beeindruckt von den vielfältigen Aufgaben, derer sich die Stiftung annimmt.

Zweck der 2011 gegründeten Stiftung Familien in Not ist es, Kinder, Jugendliche und Heranwachsende zu fördern und zu unterstützen. In Kooperation mit verschiedenen Beratungsangeboten des Diakonischen Werks und anderer Dienste bietet FiN Beratung und Begleitung für Familien in schwierigen Lebenslagen. Stabilisierende Maßnahmen, Kriseninterventionen und Vermittlungsangebote zählen ebenso dazu wie gezielte Hilfe von Familien durch Schul- und Ausbildungsmaterialien, Fahrtkosten oder den Erhalt von Wohnraum.
„Die Stiftung Familien in Not vertritt einen ganzheitlichen Einsatz”, erklärte Mirko Peisert, „familiäre Probleme sind häufig komplex und finden auf verschiedenen Ebenen statt.” Seit dem Bestehen der Stiftung wurden rund 500.000 Euro für Familien in der Region Hildesheim eingesetzt.

Koordinatorin Gisela Sowa freute sich über die großzügige Spende und darüber hinaus über den neu gewonnenen Kontakt zur Firma Hempelmann. „Kooperationen sind hilfreich, um ein Querdenken zu ermöglichen”, erklärte sie. So sei auch die Stiftung selbst ursprünglich aus einer Einzelspende der KSM Castings Group GmbH entstanden.

Ziel sei es, ein breites Netzwerk aufzubauen, so Gisela Sowa. Auch die Firma Hempelmann war erfreut über die Kooperation. Als Ausbildungsbetrieb mit etwa zehn bis 15 Azubis sei die Firma gern bereit für Bewerbertrainings und offen für Fragen rund um die Zukunft der Jugendlichen, so Friederike Hartrich.

Zwar sei die Stiftung auf die Belange von Familien fokussiert; das Beratungsnetzwerk der Diakonie stünde allerdings jedem offen – „unabhängig von Konfession oder Herkunft”, stellte Gisela Sowa klar. Die Spendergelder aus dem „Tag des Kindes” können nun wieder in neue Projekte von FiN fließen.

Kristel Döhring
Foto: Döhring

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