Hildesheim und Hannover auf der Shortlist für die Kulturhauptstadt Europas 2025

HILDESHEIM/HANNOVER. Hildesheim und Hannover sind dem Titel „Kulturhauptstadt Europas 2025″ einen großen Schritt näher gekommen. Beide Sätdte haben es auf die Shortlist in dem europäischen Wettbewerb geschafft. Neben den beiden niedersächsischen Städten waren von den deutschen Bewerbern auch Nürnberg, Chemnitz und Magdeburg erfolgreich.

„Das ist ein Riesenerfolg für Hannover und für Hildesheim, zu dem ich ganz herzlich gratuliere”, sagt der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur Björn Thümler. „Ich bin stolz darauf, dass beide niedersächsischen Städte es geschafft haben, die kulturellen Stärken ihrer Stadt und ihrer Region überzeugend herauszuarbeiten. Das zeigt die die Reichhaltigkeit der Kulturszene im Land. Hildesheim hat mit seinem frischen und kreativen Konzept überzeugt und sein kulturelles Potenzial stimmig unter Beweis gestellt. Hannover hat mit seiner Betonung der breiten Kulturszene und Vielfalt gepunktet.”

Für die nun folgende Ausarbeitung einer Bewerbung zur Kulturhauptstadt 2025 wird die Landesregierung die Städte Hildesheim und Hannover 2020 mit insgesamt 500 000 Euro unterstützen. Sollte eine der beiden Städte den Titel gewinnen, wird das Land bis zu 25 Millionen Euro bereitstellen.

Hannover war mit der Losung „Hier Jetzt Alle für Europa!” ins Rennen gegangen. Das Hildesheimer Motto „Rüben, Rosen und der Sinn des Lebens” verweist auf die Rübe als Symbol für Bodenständigkeit und Tradition der ländlich geprägten Region, die Rose erinnert an den 1000-jährigen Rosenstock am Dom und der Sinn des Lebens weist auf den kulturellen Dialog hin, der mit der Bewerbung angefacht worden ist.

Die europäische Jury wird im September alle auf der Shortlist stehenden Städte besuchen. Im Herbst 2020 wird sie eine Empfehlung für den Titelgewinner aussprechen, der dann Ende des Jahres bekannt gegeben wird.

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