Dienstag, 21. April 2026

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„Kleine Steingrube“ feierlich eingeweiht

HILDESHEIM. Wieder ist ein wichtiger Baustein der Sanierung in der Oststadt abgeschlossen worden: Nach einigenJahren aufwendiger Planung und fast einem Jahr Bauzeit steht seit Ende 2019 die Platzfläche vor dem Restaurant Mirai (19A – Das Gemeinschaftshaus)und dem Haupteingang zum Scharnhorstgymnasium der Öffentlichkeit wieder vollumfänglich zur Verfügung. Zudem wurde der Platz im Herbst 2019 vom Ortsrat Oststadt/Stadtfeld in Anlehnung an die umliegenden Park- und Platzbereiche in „Kleine Steingrube“ umbenannt.

Grund genug zu feiern: Die Stadt Hildesheim hatte gemeinsam mit dem „Mirai“ am Freitag, 7. Februar zu einem kleinen Fest zur „Kleinen Steingrube“ eingeladen. „Mit dem Umbau der Platzfläche ist die Attraktivität der Oststadt nochmals deutlich gestiegen: Die direkte Wohnumfeldqualität konnte massiv aufgewertet werden, die Stadt Hildesheim erhält einen attraktiven innenstadtnahen urbanen Raum, der allen Bürgerinnen und Bürgern zugutekommt. Insbesondere die künstlerischen Elemente, die in Kooperation mit vor Ort etablierten Künstlerinnen und Künstlern entstanden sind, zeigen, dass Kunst und Kultur mit Stadtentwicklung einhergehen kann“, so Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer in seinem Grußwort. Die künstlerischen Gestaltungselemente auf dem Platz wurden in Kooperation mit dem Atelier Wilderers und dem Künstler Ole Görgens entworfen. Im Rahmen der Einweihung wurden zudem gemeinsam mit Stadtbaurätin Andrea Döring wesentliche Planungsideen (HNW Landschaftsarchitektur) unddas Beleuchtungskonzept (Lichtplanung SSP) vorgestellt.

Aus dem Parkplatz ist ein urbaner Stadtplatz mit hoher Aufenthaltsqualität entstanden. Wo früher noch Schäden in der Fahrbahndecke, ungeregeltes Durcheinander mit zahlreichen Parkplätzen und eine dunkle und unfreundliche Wegeverbindung zur Orleanstraße zu finden waren, ist jetzt eine offen und freundlich gestaltete Platzfläche entstanden. Zahlreiche neue Aufenthaltsmöglichkeiten, eine attraktive Treppen-Rampen-Anlage zum Restaurant „Mirai“ und, damit auch bei Dunkelheit die Attraktivität bestehen bleibt, ein umfangreiches Beleuchtungskonzept sind umgesetzt worden. Mitbegrünten „Parkschollen“ ist für eine Mischung ausurbanem Charakter und begrünter Platzfläche gesorgt.

Nachdem bereits im Jahr 2015 der erste und 2019 der zweite Bauabschnitt der benachbartenGrünanlage Steingrube in der Hildesheimer Oststadt saniert und eröffnet werden konnte, wurde 2018 auch die Sanierung der direkt angrenzenden Platzfläche begonnen. Die Leitidee, die Platzfläche umfassend zu sanieren und mittels einer begrünten Wegeverbindung und Verkehrsinsel an die Parkanlage anzuschließen, hat sich bis in die Umsetzung weitergetragen. Der Platz hat eine umfassende Grundsanierung erhalten, bei der Versorgungsleitungen und dringend notwendige Sanierungsvorhaben an dem Schulgebäude durchgeführt worden sind. Auf der Oberfläche ist eine freundlich gestaltete Fläche entstanden, die, so gut wie möglich, auf alle Belange der anliegenden Nutzergruppen, Rücksicht nimmt. Auch die Frage der Stellplätze stellte sich im Verfahren immer wieder: Leider war es nicht möglich, alle Stellplätze von der Platzfläche zu entfernen. „Die Planung stellt abereinen Kompromiss zwischen attraktivem Stadt- und Verkehrsraum dar“, erläutert Marco Köster (Fachbereich Stadtplanung und Stadtentwicklung)den zum Teil schwierigen Planungsprozess. Die Aufgabe bestand darin, die rechtlich vorgeschriebenen Stellplätze für das Gemeinschaftshaus, das Scharnhorstgymnasiumund die Öffentlichkeit wiederherzustellen. Insgesamtsind weiterhin 16 der 38 notwendigen Stellplätze direkt auf dem Platz vorhanden. Teile davon konntenin die Orleanstraße verlagert werden. Köster weist explizit darauf hin, dass die Stellplätze auf der Platzfläche nicht für die Öffentlichkeit zur Verfügung stehen. Es handelt sich um ein Privatgrundstück der Johannishofstiftung. Die Parkplätze sind alle dem Gemeinschaftshaus zugeordnet und können von denMietparteien angemietet werden. „Ein entsprechendes Schild steht am Eingang zum Platz, wird aber gerne übersehen“, so Köster.

Große Teile der Gesamtmaßnahme sind gefördert worden. Das Städtebauförderprogramm„Stadtumbau“ ermöglichte die Investition von insgesamt rund 1,8 Mio. Euro (mit Grundsanierung der Versorgungsleitungen), welche zu einem Großteil mit bis zu 90 Prozent Förderung von Land und Bund unterstützt wurde.

PR
Foto: Stadt Hildesheim

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