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Repräsentative Umfrage der IKK classic zeigt: Handwerkerinnen und Handwerker sind glücklich und gesund

NIEDERSACHSEN. Beschäftigte im Handwerk sind glücklich. Sowohl ihre Lebenszufriedenheit als auch ihr Wohlbefinden liegen über den Durchschnitt der deutschen Gesamtbevölkerung. Das gilt auch inmitten der Corona-Pandemie mit Auflagen, die von Handwerksbetrieben und ihren Mitarbeitenden umgesetzt werden müssen und den Arbeitsalltag erschweren. Zu diesem Ergebnis kommt eine deutschlandweite, repräsentative Studie in Zusammenarbeit der IKK classic und der Deutschen Sporthochschule Köln.

„Studien zur Lebenszufriedenheit in unserem Wirtschaftsbereich sind ein wichtiger Baustein, um das Handwerk positiv bei jungen Menschen zu platzieren. Es geht dabei um Image und um Berufswahl.“, sagt Ina-Maria Heidmann, Hauptgeschäftsführerin der Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen. „Wir wussten das natürlich schon vor der Wissenschaft: Handwerkerinnen und Handwerker können am Ende ihres Arbeitstages sehen, greifen, fühlen und schmecken, was sie geschaffen haben. Das ist pure Erfüllung und steigert das Wohlbefinden.“

Unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Ingo Froböse wurden im Auftrag der IKK classic die psychische und physische Gesundheit von insgesamt 2.000 Handwerkerinnen und Handwerkern untersucht. Die Auswertung zeigt: Handwerkerinnen und Handwerker pflegen einen aktiven und gesunden Lebensstil – während und nach der Arbeit. Natürlich kennen sie auch Stress, doch sie haben Strategien und Lösungen entwickelt, um damit umzugehen. So treiben 41 Prozent aller Befragten nach der Arbeit Sport oder gehen Spazieren. Auch das Ernährungsverhalten ist positiv. Insgesamt achten knapp 90 Prozent der Mitarbeitenden auf eine abwechslungsreiche, gesunde Ernährung und essen kaum Fast Food. „Das sind alles Ressourcen, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken“, freut sich Andreas Schönhalz, Landesgeschäftsführer der IKK classic in Niedersachsen. „Zusätzlich bestätigt die Studie die Vorteile von kleinen Handwerksbetrieben, nämlich den großen Zusammenhalt in der Belegschaft und eine familiäre Atmosphäre.“ Zusammen mit guten Arbeitsbedingungen sorgen diese Vorteile für eine hohe Lebensqualität.

Hand in Hand: Teamwork und soziale Unterstützung zählen

Im handwerklichen Berufsalltag wird großer Wert auf ein gesundes Arbeitsklima gelegt. Vor allem, weil im Handwerk Hand in Hand gearbeitet wird. Die gegenseitige Hilfsbereitschaft im Handwerk ist hoch – 67 Prozent sehen ihren Betrieb als eine Art zweite Familie. Mehr als die Hälfte gibt an, sich auch in privaten Angelegenheiten zu unterstützen. Der soziale Rückhalt fällt im Vergleich zur Durchschnittsgesellschaft im Handwerk höher aus. Darüber hinaus engagiert sich knapp ein Drittel der Handwerkerinnen und Handwerkern im Ehrenamt.

„Ganz besonders im ländlichen Raum würde das öffentliche Leben ohne Handwerkerinnen und Handwerker stillstehen“, ist sich HWK-Hauptgeschäftsführerin Heidmann sicher. „Das Handwerk ist mit den Orten verbunden und stärkt das bürgerschaftliche Engagement in Vereinen und kirchlichen oder sozialen Einrichtungen.“

Die guten Arbeitsbedingungen im Handwerk tragen zu einem besseren subjektiven Wohlbefinden und zu einer höheren Lebenszufriedenheit bei als beim Durchschnitt der Deutschen. 83 Prozent der Personen, die im Handwerk arbeiten, sind stolz auf ihren Beruf. Sie schätzen die Abwechslung, den Kontakt zu anderen Menschen und die Kreativität, die ihnen das Handwerk bietet. Über 80 Prozent geben an, anderen Menschen mit ihrem Beruf zu helfen. Dieses Gefühl hat sich auch während der anhaltenden Corona-Pandemie nicht geändert. Trotz der sich ständig ändernden Auflagen und Hygienekonzepte, an die sich alle Mitarbeitenden anpassen mussten, geben Handwerkerinnen und Handwerker eine hohe Lebenszufriedenheit und ein gutes Wohlbefinden an.

Ausgeglichene Bewertungen bei Arbeitnehmenden und Arbeitgebenden

In der Umfrage wurden sowohl Arbeitgebende als auch Arbeitnehmende zu ihrem Handwerksberuf und ihrer Freizeitgestaltung befragt. Die Bewertungen und Antworten gehen bei allen Befragten größtenteils in dieselbe positive Richtung. Nur in einem Punkt weichen die Antworten der Befragten merklich voneinander ab: Arbeitnehmende trennen stärker zwischen Arbeit und Freizeit (71 Prozent), diese Grenzlinie ziehen nur 35 Prozent der Arbeitgebenden. „Der Grund dafür liegt wohl auch an typischen Strukturen in Handwerksbetrieben, die vielfach als Familienunternehmen geführt werden“, vermutet der IKK-Landesgeschäftsführer. „Auf die Zufriedenheit scheint sich diese Unterscheidung auch nicht negativ auszuwirken.“ Insgesamt sind 87 Prozent der Arbeitgebenden und 79 Prozent der Arbeitnehmenden glücklich mit ihrem Beruf. Somit zeichnet sich das Handwerk als ein attraktives Berufsfeld aus, das einen gesunden Lebensstil zulässt oder gar fördert.

„Dieses positive Ergebnis motiviert uns, das Handwerk noch stärker für die Betriebliche Gesundheitsförderung zu sensibilisieren und zu zeigen, wie erfolgreich diese Maßnahmen sein können“, sagt Andreas Schönhalz. Denn die Zahlen zeigen auch, dass eine verstärkte Umsetzung etablierter, erfolgreicher Angebote notwendig bleibt, um die positiven Effekte von Betrieblicher Gesundheitsförderung im Handwerk komplett auszuschöpfen. Hierfür hat die IKK classic handwerksspezifische Angebote entwickelt, die den Betrieben in großer Breite zur Verfügung stehen. „Während der Corona-Pandemie konnten wir natürlich nicht in die Betriebe gehen, aber wir haben unsere Online-Angebote für handwerksspezifische Gesundheitsprävention ausgeweitet und weiterentwickelt – diese wird die IKK classic auch zukünftig in Ergänzung zu den Präsenzmaßnahmen in den Betrieben einsetzen“, so Schönhalz.

Für die Durchführung der Befragung wurde das unabhängige Marktforschungsinstitut Gfk SE in Nürnberg beauftragt. Insgesamt wurden 2.000 Handwerkerinnen und Handwerker bei computergestützten Telefoninterviews im Zeitraum zwischen Oktober 2020 und März 2021 befragt.

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