Freitag, 13. Februar 2026

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Schnee und Eis führen zu erheblichen Einschränkungen im Bahnverkehr

Die anhaltenden winterlichen Witterungsverhältnisse mit hohen Neuschneemengen und gefrierender Nässe sorgen am Samstag, 3. Januar 2026, für spürbare Einschränkungen im Bahnverkehr in Niedersachsen. Sowohl der Regionalverkehr als auch die S-Bahn Hannover sind betroffen.

Wie der Eisenbahnverkehrsanbieter metronom mitteilte, stoßen die technischen Systeme der Infrastruktur derzeit an ihre Grenzen. Insbesondere die Weichenheizungen können den anhaltenden Schneefall nicht mehr vollständig kompensieren. Der Schnee taut nicht ausreichend ab und gefriert in vielen Fällen erneut. In der Folge arbeiten Weichen, Signale sowie weitere sicherheitsrelevante Anlagen unter hoher Belastung und fallen vereinzelt aus.

Zusätzlich kommt es entlang mehrerer Strecken zu Einschränkungen im Schienenersatz- und Busverkehr. In zahlreichen Landkreisen und kreisfreien Städten wurde der Busbetrieb ganz oder teilweise eingestellt, da die Straßenverhältnisse ein sicheres Fahren nicht mehr zulassen. Dadurch sind auch Busnotverkehre nur eingeschränkt oder gar nicht verfügbar.

Fahrgäste werden gebeten, deutlich mehr Zeit für ihre Wege einzuplanen und sich unmittelbar vor Fahrtantritt über die aktuelle Betriebslage zu informieren. Für die Reiseplanung empfiehlt der Betreiber insbesondere die Nutzung des VBN-Fahrplaners, da sich die Lage kurzfristig ändern kann.

Weichenstörungen bei der S-Bahn Hannover

Bereits in den frühen Morgenstunden kam es zudem zu erheblichen Störungen im Netz der S-Bahn Hannover. Betroffen waren die Linien S1, S2 und S4. Grund waren Weichenstörungen auf den Streckenabschnitten Barsinghausen–Haste sowie Barnten–Hildesheim.

Zwischen Barsinghausen und Haste war der Zugverkehr der Linien S1 und S2 zeitweise vollständig unterbrochen. Auf dem Abschnitt Haste–Wennigsen wurden zunächst zwei, später insgesamt vier Busse im Busnotverkehr eingesetzt. Auch auf der Strecke Barnten–Hildesheim konnte die Linie S4 vorübergehend nicht verkehren, hier wurde ein Busnotverkehr eingerichtet.

Nach Angaben des Betreibers konnten die Streckensperrungen im Laufe des Vormittags aufgehoben werden. Gegen 10 Uhr meldete die S-Bahn Hannover, dass die Weichenstörungen behoben seien und der Zugverkehr wieder im Regelbetrieb laufe. Dennoch sei weiterhin mit leichten Folgeverspätungen zu rechnen.

Für beide Streckenabschnitte hatte die Infrastrukturgesellschaft DB InfraGO zuvor keine verlässliche Prognose zur Dauer der Störungen benennen können.

Die Verkehrsbetriebe weisen darauf hin, dass sich die Situation bei anhaltendem Schneefall und Frost kurzfristig erneut verschärfen kann. Reisende sollten daher regelmäßig die aktuellen Informationen in den elektronischen Auskunftsmedien prüfen und nach Möglichkeit flexible Reisezeiten einplanen.

Redaktion
Hildesheimer Presse
Fotos: Metronom (Archiv)

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