Mehr als 15.000 Schüler: Hildesheim legt neue Schulstatistik vor
Die Stadt Hildesheim hat ihre aktuelle Schulstatistik für das Schuljahr 2025/26 veröffentlicht. Der Bericht liefert einen umfassenden Überblick über Schülerzahlen, Schulformen, Sprachförderung und die Entwicklung der Schulen im Stadtgebiet. Gemeinsam mit dem Landkreis Hildesheim entsteht außerdem jährlich ein Bericht zur Schulentwicklungsplanung der weiterführenden Schulen.
Insgesamt besuchen derzeit 15.039 Schülerinnen und Schüler allgemeinbildende Schulen in Hildesheim. Davon entfallen 8.919 auf Schulen in städtischer Trägerschaft und weitere 6.120 auf Schulen anderer Träger. Damit bewegen sich die Schülerzahlen weiterhin auf einem hohen Niveau.
Besonders stark vertreten bleiben die Gymnasien. Die Schulen anderer Träger – darunter das Gymnasium Andreanum, das Gymnasium Josephinum und die Michelsenschule – kommen zusammen auf 4.394 Schülerinnen und Schüler. Die beiden städtischen Gymnasien Goethegymnasium und Scharnhorstgymnasium zählen gemeinsam 1.682 Schülerinnen und Schüler.
Die größte einzelne Schule im Stadtgebiet bleibt die Robert-Bosch-Gesamtschule mit 1.385 Schülerinnen und Schülern. Dahinter folgen das Goethegymnasium mit 870 sowie das Scharnhorstgymnasium mit 812 Schülerinnen und Schülern.
Auch an den Grundschulen zeigen sich stabile Zahlen. Insgesamt besuchen 3.641 Kinder die städtischen Grundschulen. Zu den größten Einrichtungen gehören die Ganztagsgrundschule Nord mit 351 Schülerinnen und Schülern, die Grundschule Ochtersum mit 345 sowie die Ganztagsgrundschule Drispenstedt mit 313 Kindern.
Ein weiterer Schwerpunkt der Statistik liegt auf Sprachförderung und Integration. Stadtweit werden 4.321 Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund erfasst. Besonders hohe Zahlen weisen dabei einige Grundschulen auf, darunter die Grundschule Neuhof mit 288 sowie die Grundschule Alter Markt mit 223 Kindern mit Migrationshintergrund.
Zudem besuchen aktuell 966 Flüchtlinge beziehungsweise Asylbewerber die Hildesheimer Schulen. Weitere 637 Schülerinnen und Schüler nehmen Sprachförderangebote wie „Deutsch als Zweitsprache“ in Anspruch.
Vor allem an weiterführenden Schulen ist der Förderbedarf sichtbar. Die Geschwister-Scholl-Schule verzeichnet laut Statistik 187 Flüchtlinge oder Asylbewerber sowie 246 Schülerinnen und Schüler mit Sprachförderbedarf.
Die Schulstatistik zeigt außerdem langfristige Entwicklungen. Während an den städtischen weiterführenden Schulen im Schuljahr 2016/17 noch 5.004 Schülerinnen und Schüler gezählt wurden, liegt die Zahl inzwischen bei 5.144.
Auch die Einschulungszahlen bleiben für die Schulplanung relevant. Für das kommende Schuljahr 2025/26 rechnet die Stadt mit 969 Einschulungen. In den Folgejahren wird laut Prognose jedoch wieder ein leichter Rückgang erwartet. Für das Schuljahr 2030/31 geht die Verwaltung derzeit von 843 Einschulungen aus.
Die Schulstatistik umfasst insgesamt 42 Seiten. Enthalten sind unter anderem Daten zu einzelnen Schulen, Schulformen, Inklusion, Wohnortanalysen, Sprachförderung sowie Prognosen zur weiteren Entwicklung im Bildungsbereich.
Redaktion
Hildesheimer Presse
Foto: Hildesheimer Presse
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