Landesregierung stärkt die Kooperation mit den norddeutschen Ländern im IT-Bereich

HANNOVER. Die Landesregierung hat am  Dienstag den Weg für eine zügige Modernisierung der Rechenzentren in Niedersachsen freigemacht. Hierzu setzt das Land auf die Kooperation mit den Nordländern Hamburg, Schleswig-Holstein, Bremen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. Die gemeinsame Anstalt des öffentlichen Rechts „Dataport“, an der auch Niedersachsen beteiligt ist, stellt bereits zwei gespiegelte Hochleistungsrechenzentren an den Standorten Hamburg-Alsterdorf und Norderstedt in Schleswig-Holstein zur Verfügung. Dort gibt es noch ausreichende Freiflächen, die nun von Niedersachsen angemietet werden. Die beiden in Hannover bestehenden Rechenzentren sollen schrittweise aufgelöst werden.

Die Landesregierung folgt bei dieser Kooperation einem Vorschlag von Innenminister Boris Pistorius. „Gerade im IT-Bereich ist es sinnvoll, dass die Länder zusammenarbeiten und Synergieeffekte nutzen. Dies spart nicht nur Steuergelder, sondern steigert auch die Effizienz bei der Schaffung sicherer Infrastrukturen.“

Pistorius weiter: „Wir haben uns mit dem Masterplan Digitalisierung viel vorgenommen. Der Bedarf an sicherer Infrastruktur wird in den kommenden Jahren weiter steigen. Niedersachsen ist hier jedoch gut aufgestellt, denn die neuen Rechenzentren verfügen bereits über die anspruchsvollen und zeitaufwändigen Zertifizierungen des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und des TÜV. Damit wird ein wesentlicher Baustein zur weiteren Digitalisierung der Landesverwaltung zügig umgesetzt.“

Der IT-Betrieb wird an den neuen Standorten weiterhin durch Personal des Landesbetriebs IT.Niedersachsen wahrgenommen.

„Besonders freue ich mich über die positiven Auswirkungen dieser Maßnahme auf die Umwelt, denn durch die neuen Rechenzentren werden wir den bisherigen Stromverbrauch fast um die Hälfte reduzieren können“, so Minister Boris Pistorius. Ursache für diese Reduzierung ist vor allem die hochmoderne Klimatisierung an den neuen Standorten, die so weit wie möglich die passive Abfuhr von Wärme nutzt.

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