Auftragseingänge im Februar 2019: Nachfrage sank im Vergleich zum Vorjahr um 12%

HANNOVER. Die niedersächsische Industrie musste im Februar 2019 weiterhin rückläufige Auftragseingänge hinnehmen. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen mitteilt, gingen die Bestellungen im Vergleich zum Februar des Jahres 2018 um 12% zurück. Die Nachfrage nach niedersächsischen Industrieprodukten aus dem Ausland sank um 25%. Die Inlandsbestellungen konnten dagegen um 7% zulegen. Der bereits seit September 2018 anhaltende Auftragsrückgang traf besonders die Herstellung von Investitionsgütern (-15%). Die Aufträge zur Herstellung von Vorleistungsgütern sanken um 6% unter das Vorjahresniveau. Bei der Interpretation der Daten ist zu berücksichtigen, dass der Auftragseingang im Vergleichsmonat Februar 2018 durch Großaufträge im sonstigen Fahrzeugbau geprägt war.

In den umsatzstarken niedersächsischen Industriebranchen verlief die Entwicklung im Februar 2019 uneinheitlich. Weniger Auftragseingänge verbuchten der Maschinenbau (-20%), die Metallerzeugung und -bearbeitung (-9%), die chemische Industrie (-5%) und die Herstellung von Metallerzeugnissen (-4%). Die Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen konnte dagegen, getragen von Inlandsbestellungen, im Vergleich zum Februar 2018 ein Auftragsplus von 7% verzeichnen. Auch in der Herstellung von elektrischen Ausrüstungen verbesserte sich die Auftragslage leicht um 1%.

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