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SoVD fordert kostenlose Nutzung von Bus und Bahn für Ehrenamtliche

HILDESHEIM. Mehr als 3,3 Millionen Menschen in Niedersachsen engagieren sich ehrenamtlich und sind damit eine unverzichtbare Stütze der Gesellschaft. Anlässlich des Tages der Anerkennung von Freiwilligen am 20. April fordert der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen eine bessere Förderung des ehrenamtlichen Engagements – etwa indem man den Engagierten den kostenlosen Zugang zu Bussen und Bahnen ermöglicht.

Gerade die Corona-Krise zeigt, dass Menschen, die sich ehrenamtlich für andere einsetzen und freiwillig Gutes tun, aus der heutigen Gesellschaft nicht mehr wegzudenken sind. Auch die Arbeit des SoVD ist geprägt durch den großen Einsatz von Freiwilligen. 10.000 Aktive kümmern sich um Menschen, denen es nicht gut geht, machen die politischen Anliegen des Verbandes greifbar und sorgen so für mehr soziale Gerechtigkeit.

„Die zahlreichen Ehrenamtlichen bilden das Fundament unseres Zusammenlebens. Darum möchten wir uns anlässlich des Aktionstages bei all denjenigen bedanken, die freiwillig Gutes tun“, sagt Bernhard Sackarendt, SoVD-Landesvorsitzender in Niedersachsen. Aus Sicht des größten Sozialverbands in Niedersachsen müsse seitens der Politik jedoch mehr getan werden, um bürgerliches Engagement zu fördern. Deshalb fordert er für all diejenigen, die mehr als fünf Stunden in der Woche ehrenamtlich tätig sind, die kostenfreie Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs.

„Es gibt für diesen Personenkreis die sogenannte Ehrenamtskarte. Diese sollte um den kostenlosen Zugang zu Bussen und Bahnen erweitert werden, so dass sie ähnlich wie ein Semesterticket für Studierende genutzt werden kann“, erläutert Sackarendt. Damit würde nicht nur die wichtige Arbeit der Aktiven anerkannt. „Es wird auch mehr Menschen mit geringem Einkommen ermöglicht, sich ehrenamtlich zu engagieren“, betont er.

In Niedersachsen käme die Erweiterung der Ehrenamtskarte mehr als 600.000 Menschen zugute. „Wenn man bedenkt, dass die Engagierten jährlich Arbeit im Wert von rund 1,4 Milliarden Euro leisten, die Kosten für das neue Angebot allerdings lediglich bei etwa 160 Millionen Euro liegen, sollte der Politik diese Investition Wert sein“, so der SoVD-Chef.

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