Auftragseingänge im Dezember 2018: Nachfrage sank im Vergleich zum Vorjahr um 13%

HANNOVER. Die niedersächsische Industrie musste im Dezember 2018 den fünften Monat in Folge deutliche Einbußen bei den Auftragseingängen hinnehmen. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen mitteilt, gingen die Bestellungen im Vergleich zum Dezember des Jahres 2017 um 13% zurück. Die Nachfrage nach niedersächsischen Industrieprodukten aus dem Ausland sank um 19%. Die Inlandsbestellungen waren um 6% rückläufig. Der Auftragsrückgang traf besonders die Produktion von Investitionsgütern (-14%), die Aufträge für die Produktion von Vorleistungsgütern sanken um 12% unter das Vorjahresniveau.

In den umsatzstarken niedersächsischen Industriebranchen verlief die Entwicklung im Dezember 2018 im Vergleich zum Vorjahresmonat durchgängig rückläufig. Sinkende Auftragseingänge verzeichneten die Herstellung von elektrischen Ausrüstungen (-22%), die Herstellung von Metallerzeugnissen (-17%), die Herstellung von Kraftwagen- und Kraftwagenteilen (-14%), die Metallerzeugung und bearbeitung (-12%), die chemische Industrie (-11%) und der Maschinenbau (-6%).

Im Rückblick war das Jahr 2018 für die niedersächsische Industrie durch eine deutlich gebremste Auftragsentwicklung gekennzeichnet. Insgesamt ging die Nachfrage nach niedersächsischen Industrieprodukten im Vergleich zum Jahr 2017 um 4% zurück. Die Inlandsbestellungen sanken um 8%, die Auslandsaufträge verharrten auf dem Niveau des Vorjahres.

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